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Kleinkunstbühne nixfürungut Merzhausen

Ein neuer Name. Eine neue Bühne.

 

 


Freitag, 21. Juli 2017
Komödiantische Grenzen gesprengt:
“Macbeth“
Bernd Lafrenz macht aus Shakespeares schwergewichtigem Klassiker ein groteskes Lustspiel voll gehobenen Klamauks.
Dorfstr. 60, 79280 Au, Beginn 19 Uhr

Telefonische Kartenreservierung unter 0761/89760980 

Macbeth

 

MACBETH als Einmannshow

Kaum zu glauben, auf der Bühne steht nur ein Mann, und dennoch: Er spielt Macbeth. Bernd Lafrenz vom Theater König Alfons aus Freiburg bringt mit seiner Ein-Mann-Version des bekannten Shakespeare-Stückes transparentes Theater auf die Bühne, eine unterhaltsame und fesselnde Inszenierung zugleich. Bernd Lafrenz ist in einschlägigen Kulturstätten in Deutschland mit seinen Shakespeare-Inszenierungen längst kein unbekannter mehr: 1992 erhielt er den Publikumspreis des Stuttgarter Theaterhauses und den Theaterpreis der deutschsprachigen Gemeinschaft in St. Vieth (Belgien). Er gastierte bei den Shakespeare-Tagen der Shakespeare-Gesellschaft in Weimar und beim internationalen Shakespeare-Festival in Neuss. Lafrenz ist außerdem regelmäßiger Gast im Kommödchen in Düsseldorf, im Haus der Springmaus in Bonn, im Renitenz-Theater in Stuttgart und in vielen anderen Spielstätten und bei Festivals.

Macbeth kennt man als blutrünstiges Stück. Schauplatz der Handlung ist Schottland im 11. Jahrhundert. Drei Hexen prophezeien dem schottischen Feldherren Macbeth in den nebligen Hochmooren des Landes eine Zukunft als König. Angestachelt vom Ehrgeiz und seiner machthungrigen Frau hilft er dieser Zukunft auf die Sprünge und ermordet den herrschenden König. Die Strafe folgt, Macbeth muss schließlich selbst sein Leben lassen.

Bernd Lafrenz gelingt es in seiner Macbeth-Inszenierung aus der stundenlangen Tragödie ein brillantes Comedystück zu machen, jedoch ohne dabei jemals den Respekt vor der Vorlage zu verlieren. Alle Rollen spielt Lafrenz selbst, sogar Shakespeare und seine Frau Mutter geben sich die Ehre. Der Schauspieler fasziniert dabei durch atemberaubende Geschwindigkeit im Rollenwechsel, durch karikierende Charakterdarstellungen, die das Shakespearestück begeisternd transparent erscheinen lassen. Auf diese Weise schafft es der Schaupieler, eine Macbeth auf die Bühne zu bringen, die Shakespeare-Kenner wie Theaterneulinge gleichermaßen fasziniert.

 

 

 


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